Bretonisches Wappen

 


 

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bretonische Geschichte

 


" Die Brétagne ist eine alte Rebellin. Jedesmal, seit 200 Jahren, wenn sie sich erhoben hat, hatte sie Grund dazu. Gegen die Revolution oder gegen die Monarchie, gegen die Repraesentanten der Republik oder gegen die Statthalter der Koenige, es ist immer der selbe Kampf, den die Brétagne austraegt." (Victor Hugo)


Wie die Corsen, so sind auch die Brétonen ueber weite Strecken der ueberlieferten Geschichte ein unterdruecktes Volk, das gegen uebermaechtige Gegner (Roemer, Franken, Normannen, Englaender, Franzosen)  immer wieder einen aussichtslosen Kampf fuehrten.   Frankreich gewann letztendlich den Streit um den kleinen Nachbarn, den Granitbrocken, der sich vergebens gegen die voellige Uebernahme durch Paris wehrte.

" Breizh libre - freie Brétagne" ," die Brétagne ist franzoesisch, doch nicht Frankreich"


 

 

  einige Symbole:

Die Landes-Flagge der Brétagne (bretonisch Breizh /brejs/) wurde ca.1925 von Morvan Marchal entworfen. Sie besteht aus 5  schwarzen und 4  weißen Streifen und einem Hermelinfeld das an das ehemalige Herzogtum Brétagne erinnern soll. Die 5 schwarzen Streifen stehen fuer die Bistuemer der   Haute-Brétagne(obere) St. Malo - Rennes - St. Brieuc- Nantes und Dol, die allesamt aus dem romanischen (franz.) Sprachbereich kommen. Die 4 weißen Streifen stehen fuer die bretonisch sprechenden Bistuemer der Basse-Brétagne(untere),  Vannes - Léon - Cornouailles und Tréguir.

Das Hermelin -In seiner stilisierten Form als Kreuz mit 3 nach unten weisenden Spitzen erscheint das kleine Saeugetier sehr frueh in der europaeischen Heraldik. Die Herzoege von Montfort haben es in ihr Wappen genommen, und bald wurde es zum Symbol der Bretagne ueberhaupt. Heute ziert das Hermelin die Wappen zahlreicher bretonischer Staedte und dient bretonischen Marken und Produkten als Logo.

Das Triskel - aus dem Griechischen " triskelês" = " mit drei Beinen" : dieses Erkennungszeichen der Kelten ist in der Bretagne erst in den zwanziger Jahren wieder aufgetaucht. Die Triskele symbolisiert die magische zahl Drei, die ueberall im keltischen Denken zu finden ist und verschiedene Zyklen darstellen kann: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Geburt, Leben und Tod, Koerper, Geist und Seele oder auch die Trinitaet der Goetter (z.B. junges Maedchen, Gemahlin, Greisin). Die keltische Trinitaet Wasser, Land und Himmel. Das Triskel hatte nie eine mysterioese Bedeutung. Wie das Rad kann das Triskel die Sonne oder das Perpetuum Mobile symbolisieren. Heute ist dieses Motiv in den sechs keltischen Laendern weit verbreitet und dient gewissermassen als Zeichen der Zugehoerigkeit zum " Keltentum" .

 

...im Ueberblick

 

  • Fruehzeit:In der Altsteinzeit (Palaeolithikum), etwa 100.000 Jahre vor unserer Zeit, waren große Teile Nord u. Westeuropas mit Eis bedeckt, die heutige Brétagne, " Armorica" (bret. Arvorig) , war weitgehend eisfrei und es lebten Altsteinzeitmenschen in der Brétagne.
  • 4000 - 2000 v.Chr. - Megalithkultur (Jungsteinzeit). Es lebten zu dieser Zeit etwa 100.000 Menschen in der Brétagne. Sie fingen irgendwann an riesige Steine (Dolmen, Menhire)aufzurichten,... einzeln oder in riesiggroßen Steinfeldern.. und sie fingen an ihre " Fuersten" in gewaltigen Steingraebern (Gang- und Huegelgraeber) zu bestatten. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Steinsetzungen wie in der Brétagne.   Schon etwa 1500 jahre vor der keltischen Besiedelung hoerte man auf Steine aufzurichten und zusammenzufuegen. Nur noch die in Stein gemeiselten Zeichen zeugen heute noch von der hohen Kulturstufe dieser raetselhaften Zeit. Die zwischen 4000 u. 6500 J. alten Megalithdenkmaeler sind fuer die Wissenschaft heute noch Raetsel.
  • Um 500 v.Chr. -die Kelten - das Volk das " aus dem Dunkeln" kam - lassen sich auf der bretonischen Halbinsel nieder. Ueber die Urspruenge dieses Indogermanischen Volkes ist relativ wenig bekannt, wahrscheinlich ist ihr Lebensraum im Nordosten Frankreichs, in Teilen Deutschlands, Oestereichs und Boehmens zu suchen. Duch die wachsende keltische Bevoelkerung in diesen Gebieten  wurden neue Lebensraeume gesucht u. erschlossen. Unter anderen waren es Gebiete in Spanien, England... und die bretonische Halbinsel.... Sie nannten sie Armorica " Land am kleinen Meer" (womit offenbar der Golf von Saint-Malo gemeint ist). Fuenf keltische Staemme lebten in Armorica: die Namneter im Suedosten, die Coriosoliter (Corseul) im Norden, die Osimier (Carhaix) im Nordwesten, die Redoner (Rennes)im Osten und der maechtigste Stamm, die Veneter (Vannes), im Sueden die im 1. Jh. v. Chr. alle anderen Volksstaemme beherrschten. Die Staemme sind untereinander sehr zerstritten und fuehren sogar Raubzuege gegeneinander, 400 Jahre lang..... dann benoetigen die Roemer Armorica fuer ihr Weltimperium...... Die Veneter standen an der Spitze des Bundes aller keltisch-bretonischen Staemme, die den Roemern ab 58 v. Chr. Widerstand leisteten.
    Wer mehr ueber die Kelten wissen moechte..... hier sind 2 sehr gute Seiten:
    http://www.kaehmzow.de/htmll/sites/celts-start.htmll
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kelten
    (Links bitte in den Browser kopieren)
  • 56 v. Chr. - 300 n. Chr.- die Roemer - Nach der entscheidenden Schlacht 56 v. Chr. erlangten die Roemer die Vorherrschaft ueber Armorica. Waehrend dieser Zeit wurden die Druiden, die geistlichen Fuehrer der Kelten, die einen nicht zu verachtenden Machtfaktor darstellten,  durch die Roemer verfolgt und mussten sich immer mehr zurueckziehen. Sie zogen sich nach Britannien zurueck, wo ihnen noch die Freiheit von Sprache und Kultur zugestanden wurde. Armorica ist unterworfen und gehoert von nun an 350 Jahre lang zur roemischen Provinz Lugdunensis. Doch waehrend sich der Ostteil der gallischen Provinz der roemischen Lebensart annimmt, versuchen 200 Jahre lang tausende roemische Legionaere den Westteil des kleinen Armorika unter Kontrolle zu bringen (s. Asterix), .....dann ist auch das heutige Finistère roemisch-gallisch.
    Den Bewohnern Armoricas geht es wirtschaftlich zimlich gut, befestigte Siedlungen werden gebaut, ein feingliedriges Straßennetz wird angelegt und die Anpassung der meisten Kelten an die roemische Lebensart vollzieht sich recht friedlich. Doch das sollte nicht mehr lange so bleiben.....
    Durch das langsam im Westen zerbrechende roemische Reich entfaltet sich ein Machtvakuum, das einfallende Barbaren dazu nutzen der roemischen Provinz im Westen ein jaehes Ende zu setzen, zu Pluendern  und einen Großteil der Bevoelkerung dahinzumetzeln.
  • ab ca. 460 n. Chr. - britische Einwanderung -Durch Eindringen von heidnischen Sachsen, Angeln und Jueten nach Irland und auf die britische Insel, setzen sich ca. 2 Jahrhunderte lang  immer wieder  christliche Inselkelten, unter Leitung ihrer Stammesherscher und Prister, in die Bretagne (= Kleinbritanien) ab.   Sie besiedelten und christianisierten Armorika und belebten die keltische Sprache wieder (das Bretonische ist nicht die Fortsetzung der zu Caesars Zeiten gesprochenen keltischen Sprache, sondern eine eingefuehrte Sprache). Priester, die auch die weltlichen Geschicke regelten, ziehen durchs Land und missionierten, den " wahren Glauben" predigend, viele Einheimische,... legen somit den Grundstein der gemeinsamen christlichen Kultur in der Brétagne. Vieles spricht dafuer, das die Brétagne vor der zweihundertjaehrigen Invasion der Inselkelten kaum besiedelt war und die " Uebernahme" des Landes meist friedlich vollzog. Nur von den galloroemischen Staedten Rennes und Nantes, weit im Osten wird gewaltsamer Widerstand geleistet. Die Brétagne ist das einzige Gebiet auf dem europaeischen Festland auf dem Abkoemmlinge der Kelten wohnen, das sich den Inseln Irland und Britannien immernoch durch die gemeinsame Vergangenheit verbunden fuehlt.
  • 580 - 1341 n. Chr.
    • Um 580 n. Chr. besiegt WAROC´H die Galloromanen endgueltig. Die Vorherschaft auf der bretonischen Halbinsel  liegt nun bei den  britischen Inselkelten.
    • Koenig GRADLON gruendet um 600 n. Chr. das erste bretonische Koenigreich, das etwa 200 Jahre Bestand haben sollte.
    • 799 n. Chr. wird dieses Koenigreich durch den Frankenkoenig  Karl den Großen zerschlagen.
    • Um ca. 818 n. Chr. werden die Franken von NOMINOE, dem Herzog der Bretagne, bei Redon im Osten des Landes geschlagen. Die Brétagne erweitert sich nach Osten.
    • 851 n. Chr. -  ERISPOE, Sohn des NOMINOE, kroent sich zum bretonischen Koenig. Durch die Unterschrift des Frankenkoenigs, wird die Brétagne ein unabhaengiger Nachbar.
    • 857 - 874 n. Chr. - Unter Koenig SALAUeN erlebt die Brétagne ihre erste Bluete und groeßte Flaechenausdehnung. Anjou, Côtentin und Avrachin werden uebernommen und besetzt.
    • 919 n. Chr. - Die Normannen fallen ein. Die Kanalinseln Jersey und Guernsey werden an Diese verloren. Vornehmlich Kloester werden wegen ihrer Beute gepluendert.
    • 952 n. Chr. - Der letzte bretonische Koenig, ALAN BARBE-TORTE, stirbt. Waerend seiner Zeit vertrieb er die Normannen und uebersaehte das Land mit unzaehligen Burgen. Die Burgherren waren gegen die Normannen den Streit gewohnt und rangelten untereinander um die Vorherrschaft und Laendereien. Folge war, das sich das Land in mehrere Grafschaften teilte und die regierenden Herzoege sich Verbuendete von außen suchten..... diese waren Frankreich und England, die in folgenden Jahren ihre Herrschaftsansprueche auf die Bretagne geltend machen wollten und auch in den bretonischen Erbfolgekrieg verwickelt waren.
  • 1341 - 1365 n. Chr. - Erbfolgekrieg -........... hierbei gelang es dem von England unterstuetzten Favoriten Jean de Montfort die Herrschaft zu erringen und sich als Herzog der Bretagne zu legitimieren.
  • 1365 - ca.1470 n. Chr. - Es folgen Jahre der Bluete und des Wachstums fuer die Bretagne. Trotz der Anerkennung der Souveraenitaet des franzoesischen Koenigs durch die jeweiligen Herzoege bleibt die Bretagne weitgehend unabhaengig.
  • 1488 - 1588 n. Chr. - Das bretonische Heer wird unter Herzog Francois II in der Schlacht von St.-Aubin-du-Cormier von den Franzosen vernichtend geschlagen. Francois II stirbt und hinterlaeßt seiner Tochter Anne den Thron. Anne de Bretagne heiratete daraufhin nacheinander die franzoesischen Koenige Karl VIII. und Ludwig XII...... Hierbei machte sie es zu ihrer jeweiligen Bedingung, Herzogin der Bretagne bleiben zu duerfen. Nach ihrem Tode fiel die Bretagne endgueltig an Frankreich. Um 1588 erhebt sich die Bretagne gegen den koeniglichen Statthalter Herzog von Mercoeuer. Dieser hatte versucht, aus den Wirren der Hugenottenkriege persoenlichen Nutzen zu ziehen und sich das Gebiet anzueignen. Raeuberbanden durchziehen pluendernd das Land einer ihrer gefuerchtetsten Anfuehrer ist La Fontenelle.
  • 1600 -  1918   -  Als Provinz Frankreichs bekam die Bretagne das Recht auf eine eigene Staedteversammlung. Dieses ein Parlament, welches in Rennes zusammentrat blieb bis zur Franzoesischen Revolution bestehen. Die Jahre nach der Annektierung waren von hohem Wohlstand und Bluete gekennzeichnet. Dieses traf vor allem auf die Kuestenstaedte zu, wogegen das Hinterland weiter von Armut und Rueckstaendigkeit gekennzeichnet war. Ab etwa 1700 entwickelte sich allmaehlich das Neubretonische, was im Wesentlichen der wissenschaftlichen Erforschung der Sprache zu verdanken war. War es in vergangenen Zeiten der Fremdherrschaft schon schwierig gewesen, die bretonische Sprache und Kultur zu erhalten, so spitzte sich alles nach der Franzoesischen Revolution zu. Hatten die Bretonen erst große Hoffnungen damit verbunden, zeigten sich die neuen Herrscher nun als erneute Unterdruecker, indem sie die bretonische Sprache und die freie Religionsausuebung der dort lebenden Protestanten verboten. Doch die Sprache und Kultur blieb erhalten, getragen von der Mehrheit der Bevoelkerung und Gruppen von Unabhaengigkeitskaempfern. Aus Furcht, das Franzoesische koenne schlechte Tendenzen auf das Bretonische haben, wurde 1898 die Union Régionaliste Bretonne gegruendet, welche das Ziel hatte, dem Mythos einer unabhaengigen Bretagne populaer zu machen. Dazu kam die 1911 gegruendete Fédération Régionaliste de Bretagne, welche sich fuer die Autonomie der Bretagne einsetzte und die Zeitung Breiz Dishual (Freie Bretagne) herausbrachte. Beide Gesellschaften mussten jedoch ihre Aktivitaeten in den Wirren des Ersten Weltkrieges einstellen.
  • erster Weltkrieg - Im Verlauf des Ersten Weltkrieges mussten die Bretonen viel Blutzoll bezahlen. Etwa 10% der Gesamtbevoelkerung, also 240.000 Soldaten ließen ihr Leben. Das war immerhin jeder vierte, der in den Krieg gezogen war. Im Vergleich dazu, wurde im Krieg nur jeder 8. Franzoesische Soldat getoetet. Einer der Gruende fuer die hohen Verluste seitens der Bretonen war, dass sie der franzoesischen Sprache kaum maechtig waren und daher von ihren franzoesischen Landsleuten haeufig erschossen wurden, da diese sie fuer Spione hielten.
  • Nachkriegszeit - Bedingt durch die hohen Verluste durch den Krieg wurden die Bretonen um so mehr angestachelt, auf ihre Unabhaengigkeit zu draengen. Die rechten Intellektuellen gruendeten die Zeitung Breiz Atao (Bretagne fuer immer), die fuer eine freie Bretagne in einem Europa ohne Grenzen eintrat. Dicht gefolgt von der linksliberalen Nationalistischen Bretonischen Partei (P. N. B.), welche die Untergrundorganisation Gwen ha du (Weiß und Schwarz), benannt nach der bretonischen Flagge, ins Leben rief. Letztere versuchten ihre Bestrebungen mit Waffengewalt durchzusetzen.
  • zweiter Weltkrieg - Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung der 30er Jahre brach der Zweite Weltkrieg aus. Nachdem die Bretagne fast kampflos an die dt. Truppen gefallen war, bauten diese die Kuesten zu wahren Festungen aus, die dann von den Alliierten unter staendigem Beschuss lagen. Dabei wurden auch die meisten Kuestenstaedte weitgehend zerstoert. Trotz dieser Opfer des Krieges in der eigenen Bevoelkerung sahen einige Bretonen in der Zusammenarbeit mit den faschistischen Deutschen den Weg zur Unabhaengigkeit. Die radikalsten Nationalisten der Nationalistischen Bretonischen Partei (P. N. B.) und deren Untergrundorganisation Gwen ha du wirkten daran mit.
  • ab 1945 - Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchten die als Kollaborateure verhaßten Regionalisten unter und es kam durch die liberalen Kraefte zu einer Wiederbelebung der bretonischen Sprache und Kultur. Dieses verstaerkte sich noch, als Praesident Charles de Gaulle 1951 ein Komitee zur Foerderung der Interessen der Bretagne einsetzte und die Kultur und Sprache foerderte. Durch diese Unterstuetzung seitens die Regierung erlebte die Region einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung und die weitere Abwanderung der Bretonen wurde verhindert. Durch diese Maßnahmen ist die Halbinsel zur bedeutendsten Agrarregion und, hinter der Côte d'Azur, zur zweitwichtigsten Fremdenverkehrregion geworden.
  • ab 1966 - Bestrebungen (Breiz libre) fuer eine unabhaengige Bretagne: autonomistische Extremisten verueben Sprengstoffanschlaege Bau des Atomkraftwerks in den Monts d'Arrée und des Gezeitenkraftwerks bei St Malo.
  • 1967 - Havarie des Tanker Tarrey Canyon: Oelpest an der bretonischen Kueste.
  • 1968/69 -Attentate der bretonischen Befreiungsfront (FLB) in St. Brieuc und Paris
  • 1969/70 - Einrichtung des regionalen Naturparks von Armorika und des Naturparks von Brière.
  • 1972 - Angliederung der Loire-Atlantique an die Region " Pays de la Loire" .
  • 1972 - 1974 -der Streik des Joint-Français in Saint-Brieuc und der anschließende Milchkrieg« erwecken das Bewußtsein der Bretonen und loesen eine Welle bretonischer Musik aus mit Saengern wie Stivell, Glenmor, Gwernig oder Servat. Es folgen Attentate und Prozesse gegen die FLB, die bretonische Befreiungsfront. Wahlsiege der UDB (Union démocratique bretonne), die im Verband der linken Parteien Sitze in mehreren Stadtraeten gewinnt, wie  etwa in Brest.
  • 1978 - Der Oeltanker „Amoco Cadiz" kentert vor Portsall.
  • 1980 - Die " Schlacht" von Plogoff: erfolgreicher Widerstand der Einheimischen gegen die Errichtung eines Atomkraftwerks in der Naehe der Pointe du Raz
  • 1985 - Die ersten zweisprachigen Straßenschilder mit franzoesischen und bretonischen Ortsbezeichnungen werden aufgestellt.
  • 1990 - Die Nordkueste (Côte du Nord) wir in Côte d'Armor umbenannt.
  • 1999 -Der Oeltanker " Erika" kentert vor der Sued-Kueste der Bretagne.

 

Informations - Quellen:

- Reisehandbuch BRETAGNE von Graßhaeuser u. Schaeffer, Michael Mueller Verlag

- www.net-lexikon.de

- www.frankreich-experte.de

- www.wikipedia.org

- Enzyklopaedie: Geschichte und Sprache der Bretagne. DB Sonderband: Wikipedia Fruehjahr 2006

 

 


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